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Hier finden Sie die Verbandsgewässer des
Landesfischereiverband Westfalen und Lippe
Mitglieder des ASV Blitzkuhle mit einem gültigen
Jahreserlaubnisscheins sind berechtigt, nachfolgend aufgeführte
Gewässer zu beangeln
( Achtung: Ausnahme Emmer See)
See Heek Wichum
Das Gewässer bei Heek-Wichum wird erst seit wenigen Jahren beangelt.
Dennoch wurde uns schon von guten Fängen berichtet. Bevor der See
zum Angeln freigegeben worden ist, hat der Verband über mehre Jahre
Rotaugen, Karpfen, Schleien, Zander sowie verschiedene
Kleinfischarten eingesetzt.
Die Ufervegetation befindet sich noch in einem frühen
Entwicklungsstadium. So sind an mehreren Stellen reine Sandflächen,
frei von jeglichem Bewuchs. In den Uferzonen breiten sich jedoch
allmählich Röhricht und untergetaucht lebende Wasserpflanzen aus.
Der ca. 14 ha große und bis 10 m tiefe See hat einen guten
Fischbestand mit Karpfen, Schleien, Zandern, Barschen und Rotaugen.
Als Artenschutzmaßnahme wurden Edelkrebse (Astacus astacus) und
Großmuscheln sowie Kleinfische ausgesetzt.
Fahrthinweis: Aus Südwesten B 70 über Ahaus bis Heek oder BAB 31,
Ausfahrt Heek. Bei Heek L 574 nach Heek-Nienborg.
Aus Nordosten B 54 bis Ausfahrt Ochtrup. Von dort L573 nach
Heek-Nienborg. Im Ortskern Hauptstraße überqueren, bzw. auf der L574
aus Süden kommend links abbiegen und die Dinkel überqueren. Nach
Überquerung der Autobahn rechts abbiegen.
Holtwicker-See in Rosendahl-Holtwick
Baggersee ca. 7 ha, 5 - 10 m tief, wechselnd, Ufer zum Teil flach, zum
Teil steil abfallend, Flachzonen mit Wasserpflanzen, Fischbestand:
Karpfen, Schleie, Zander, Barsch, Rotauge, Moderlieschen etc.
Als Artenschutzmaßnahme wurden Edelkrebse (Astacus astacus) und
Großmuscheln ausgesetzt. Die Krebse und Muscheln sind ganzjährig
geschützt (§ 1LFO).
Das seit 1984 in LFV-Besitz befindliche Gewässer wird vom
Fischereiverein Petri Jünger Holtwick betreut.
Fahrthinweis: B 474 von Coesfeld Richtung Ahaus, in Holtwick links ab
Richtung Gescher K 34, ca. 1,3 km hinter Bahnüberführung scharfe
Linkskurve, nicht Linkskurve folgeni
Bierder-See
Mit über 30 ha Gewässerfläche zählt auch der Bierder-See zu den
größeren Abgrabungsgewässern.
Er liegt an der Weser im Ortsteil Bierde bei Petershagen. In
unmittelbarer Nähe entsteht zur Zeit ein weiteres Gewässer, das der
LFV bereits erworben hat.
Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bis dort gefischt werden
kann.
Durch die Abgrabungstätigkeit ist im Bierder-See ein
abwechslungsreiches Tiefenprofil entstanden, wodurch der See einen
vielfältigen Fischbestand aufweist. Für Angler ist der Bierder-See
trotz der im Vergleich zum Friller-See höheren Wassertrübung sehr
erfolgversprechend, wenn man die richtigen Stellen kennt und
beangelt.
Fahrthinweis: Über die BAB 2 (Oberhausen-Hannover), Richtung Hannover,
Abfahrt Porta Westfalica/Minden, dann B 482 in Richtung
Minden-Nienburg bis zur Abfahrt Lahde (ca. 20 km). Durchfahrt
Ortschaft Lahde (Richtung Wiedensahl bis zur Ortschaft Bierde, dort
dem Hinweisschild "Kieswerk" folgen.
Filler-See
Die Stelle, an der die Weser den Nordrand des deutschen Mittelgebirges
erreicht, trägt den lateinischen Namen »Porta Westfalica«. Hinter
dieser »Westfälischen Pforte« breitet sich das weite Land aus, der
Kreis Minden-Lübbecke.
Mit Bierder-See und Friller- See bietet der Verband 2 attraktive
Angelmöglichkeiten im Bereich Minden-Petershagen.
Wer also einmal einen Ausflug an die Weser machen möchte, um ein paar
Aale oder Zander zu fangen, kann jetzt auch ca. 25 ha Wasserfläche
bei Frille befischen.
Das Gewässer ist buchtenreich, die Ufervegetation hat sich bereits gut
entwickelt und der Fischbestand wird von den ortsansässigen Kennern
als sehr gut bezeichnet. Neben Karpfen, Schleien und guten Barschen
können Hecht und Zander gefangen werden.
Man erreicht den Friller-See wie folgt: BAB 2 Richtung Hannover .
Abfahrt Porta Westfalica . Richtung Minden . B 482 bis
Wietersheim/Frille. Das Gewässer liegt an der B 482 in der Nähe der
Ortschaft Frille.
Offlumer-See
Der Offlumer-See in der Nähe von Rheine ist mit fast 40 ha das größte
stehende Verbandsgewässer.
Obwohl dort noch weiterhin Sand abgebaut wird, sind ältere Abschnitte
dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt. Aufgrund der zeitweise
erhöhten Trübung fühlt sich der Zander im Offlumer-See besonders
wohl. Aber es werden auch gute Hechte gefangen, die in den
Flachwasserzonen rauben. Daneben ist der See für große Brassen und
Karpfen bekannt.
Am Gewässer gibt es einen Campingplatz sowie eine Gastwirtschaft. Im
Zuge der "Regionalen 2004" soll der Offlumer-See touristisch noch
weiter erschlossen werden. Geplant sind jedoch auch Maßnahmen zur
Vitalisierung des Abgrabungsgewässers. Der Verband wird sich daran
beteiligen und für eine ökologische Aufwertung einsetzen.
Fahrthinweis: Über BAB 1 (Hansalinie), Abfahrt Münster-Nord, dann B 54
a bis Steinfurt, von dort Richtung Rheine, in Neuenkirchen auf die B
70 Richtung Wettringen, bei der Molkerei Naarmann rechts abbiegen
zum Offlumer See.
Ochtrup-Weiner
Mit einer Größe von ca. 10 ha ist der See zwar nicht sehr groß, dafür
aber wegen seiner abwechslungsreichen Bodengestaltung sowie den
strukturreichen Ufern hervorzuheben. Inmitten des Sees reicht eine
Erhebung bis an die Oberfläche.
Auf der Sandbank suchen die Fische nach Nahrung, und immer wieder kann
man dort bei sonnigem Wetter die Bugwellen größerer Karpfen
beobachten.
Im Rahmen der vorgeschriebenen Rekultivierung wurde ein Ringgraben
angelegt, der sich vorwiegend auf den östlichen Teil des Gewässers
erstreckt. Dort sind in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasserstand
wertvolle Laichzonen für Fische entstanden sowie geeignete
Lebensbedingungen für Amphibien und verschiedene Wasserinsekten.
Für ein Abgrabungsgewässer ungewöhnlich sind ausgedehnte
Flachwasserbereiche.
Neben den positiven Auswirkungen auf die Bestandsentwicklung der
Fische ziehen die zeitweilig freiliegenden oder flach überspülten
Flächen auch Wasser- und Watvögel in großer Zahl an.
Kiebitze, Austernfischer und Graureiher sind regelmäßig anzutreffen,
aber auch andere Arten wie Großer Brachvogel, Flussregenpfeifer,
Flussuferläufer, Alpenstrandläufer und Uferschnepfe wurden schon
gesichtet.
Zum Schutz der Uferpflanzen und zum Erhalt der vielen verschiedenen
Tierarten an diesem Gewässer wurde das östliche Ufer für das
Betreten und damit für das Angeln zunächst gesperrt. Auf den
fischereilichen Erfolg dürfte sich diese Maßnahme kaum nachteilig
auswirken, weil die Fische sich über das gesamte Gewässer verteilen.
Ein Besuch des Sees lohnt sich auf jeden Fall, entweder für den
Naturgenuss oder wegen der Aussicht, einen guten Fisch zu fangen.
See Höxter-Godelheim
Die Freizeitgewässer Höxter-Godelheim bestehen aus zwei Seen, dem
Badesee und dem Modellbootsee. Die Benennungen deuten schon darauf
hin, dass hier noch andere Nutzungsarten stattfinden, die von den
Anglern entsprechende Rücksicht erfordern. Hier ist es besonders
wichtig, dass die Angler sich umweltbewusst und waidgerecht
verhalten.
Da das Gewässer in unregelmäßigen Zeitabständen von der nahe gelegenen
Weser überflutet wird, kommt es zu einem Austausch des
Fischbestandes. Insbesondere der Hecht profitiert offenbar von
diesen Ereignissen, denn er bildet im Freizeitsee große Bestände.
Große Einzelexemplare schafften es sogar bis in den Regionalteil der
örtlichen Zeitungen.
Die Brassenbestände haben etwas abgenommen. Dafür ist es nun wieder
möglich ist, auch andere "Weißfische" sowie schwere Karpfen zu
fangen.
Aufgrund des abwechslungsreichen Bodenprofils kann gute
Gewässerkenntnis bzw. genaues Ausloten die Fangaussichten erheblich
erhöhen. B 64 von Paderborn Richtung Höxter, vor Höxter
Freizeitanlage Höxter-Godelheim.
Emmer Stausee
Das Gebiet der Wochenend- und Ferienerholungsanlage Emmer-Stausee
Schieder-Schwalenberg liegt im Bereich der Emmer-Niederung etwa ab L
1031 (Straße Schieder über Bahnhof nach Siekholz) bis zur K 62
(Verbindungsstraße von Glashütte zur L 614 Schieder/Bad Pyrmont).
Die Gesamtlänge des Gebietes beträgt etwa 3.500 Meter, die Seebreite
zwischen 150 und 500 Meter, die Seefläche etwa 90 Hektar.
Im Seebereich stehen folgende Einrichtungen zur Verfügung:
. Freibad
. Wassersportzentrum Kronenbruch mit Restaurant,
. Ferienhäuser- und Wohnungen.
. Seeufer mit Rundwanderweg
Länge ca. 8 km - ca. 90 Minuten,
. Parkplätze am Zentrum Kronenbruch und am Staudamm,
. Personen-Schifffahrt für Rundfahrten
Der Emmer-Stausee bietet einen hervorragenden Fischbestand. Karpfen,
Forellen, Barsche, Hechte und andere Arten können gefangen werden.
Preisliste
Tagesscheine für Verbands-Mitglieder 5,- DM
Tagesscheine für nicht organisierte Angler 10,- DM.
Jahresfischereischein Jugend 50,- DM
Jahresfischereischein für Verbands-Mitglieder 100,- DM
Jahresfischereischein für nicht organisierte Angler 150,-DM
Kanäle
Das nordrhein-westfälische Kanalnetz mit den Wasserstraßen
. Dortmund-Ems-Kanal
. Rhein-Herne-Kanal
. Datteln-Hamm-Kanal
. Wesel-Datteln-Kanal
wurde seit Bestehen auch zum Angeln genutzt. Über Jahrzehnte ist der
Landesfischereiverband als Pächter für die Bewirtschaftung und Hege
zuständig. Die Kanäle weisen einen guten Fischbestand auf .
Hauptsächlich kommen Rotaugen, Brassen, Karpfen, Schleien,
Flussbarsche, Zander und Aale vor. Außerdem umfasst das
Artenspektrum einige Kleinfischarten, Muscheln und Krebse.
Die Kanäle weisen nur in Teilbereichen naturnahe Strukturen auf. Es
fehlen demnach für viele Fischarten Laichmöglichkeiten. Daher sind
für die Erhaltung eines artenreichen Fischbestandes
Fischbesatzmaßnahmen unverzichtbar. Unter anderem werden Jungfische
der nachfolgend benannten Arten ausgesetzt: Aale, Karpfen, Schleien
und Zander.
Die fischereilichen Fachschriften berichten immer wieder über den Fang
kapitaler Fische. So sind die Kanalstrecken als gute Karpfen- und
Raubfischreviere bekannt.
Die Mitglieder der LFV-Vereine können die Kanäle befischen, wenn sie
im Besitz des entsprechenden Jahreserlaubnisscheins sind.
Tageskarten stehen Gästen zur Verfügung.
Lippe
Der Verband ist Eigentümer von selbständigen Fischereirechten an der
Lippe und Pächter von bestimmten Lippe-Strecken. Die
Verbands-Lippestrecken beginnen flussabwärts unterhalb Hamm bei
Stockum (Gersten-Werk, Flusskilometer 68,15). Der Endpunkt der
LFV-Strecke liegt bei Gahlen (Flusskilometer 160,0).
Da nicht alle Uferbereiche zwischen den genannten Orientierungspunkten
für LFV-Erlaubnisscheininhaber zur Verfügung stehen, sind die im
Erlaubnisschein genannten Hinweise zu den Angelstrecken genau zu
beachten. Als Orientierungshilfe dient ein Kartenheft, das von der
Verbandsgeschäftsstelle bezogen werden kann.
Die Lippe weist einen guten Fischbestand auf. Es werden Aale, Hechte,
Karpfen, Döbel, Rapfen, Schleien und Zander gefangen. Vereinzelt
tauchen auch Bachforellen in der Fangstatistik auf.
Jahresscheine werden den Mitgliedern aus Vereinen, die dem
Landesfischereiverband angeschlossen sind, angeboten.
Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle des
Landesfischereiverband Westfalen und Lippe in Münster und auf der
Verbandshomepage
www.lfv-westfalen.de
Quelle: Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.
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